Gardinen
Der Begriff Gardine stammt ursprünglich aus dem Niederdeutschen Wort "Gordijne", so wurde im 15.Jahrhundert der klassische Bettvorhang bezeichnet.
Die Gardine hat sich bis zur heutigen Zeit als dekorativer Blickschutz an Fenstern entwickelt und ist ein sehr beliebtes innenarchitektonisches Gestaltungsmittel um mit ausdrucksvollen eleganten Stoffen das Ambiente eines Raumes zu beeinflussen und ihm damit seine besondere persönliche Note zu verleihen.
Länge, Farbe und Materialwahl der Gardine richtet sich nach der Neusten Mode.
Besonders schön eignen sich Gardinen auch als Deko im Kinderzimmer. Verziert mit lustigen Motiven oder Trickfilmfiguren, verschönern sie jedes Kinderzimmer. Mit etwas Geschick kann man sich seine Gardinen auch selber nähen. Mit Meterware aus Voile, Organza oder Aubrennerstoffen hat man die Möglichkeit seine ganz eigenen Ideen umzusetzen.
Praktisch ist es auch sich seine Gardine online zu bestellen. Der Versand erfolgt zügig und man spart sich das lästige Suchen in verschiedensten Geschäften. Es ist allerdings wichtig, vorher genau auszumessen wie hoch und breit die Gardine sein darf, denn zu kurze oder zu schmale Gardinen wirken sich eher negativ auf das gesamte Raumbild aus.
Gerne werden traditionelle Materialien wie Baumwolle, Leinen und Seide eingesetzt. Aber der Trend geht eindeutig hin zu synthetischen Fasern, da diese optisch sehr ansprechend, pflegeleicht und langlebig sind. Synthetikstoffe lassen sich günstig herstellen und lösen die Naturfasern in vielen Bereichen ab.
Gardinen werden üblicherweise an einer Gardinenstange oder an einer Gardinenleiste angebracht. Verschiedene Materialien, wie Messing, Holz oder Edelstahl mit unterschiedlichen Verzierungen ergänzen den Gesamteindruck.
Eine moderne Anbringungsmöglichkeit ist ein Stahlseil, welches besonders bei der jungen Generation sehr beliebt ist. Eine neue sehr einfache Art Gardinen anzubringen, ist der Klettverschluss.
Mithilfe eines am Fensterrahmen oder Rollkasten angeklebten Klettbandes kann die Gardine angebracht werden. Dazu wird ein Flauschband als Gegenstück an die Gardine angenäht. Gardinenbandhersteller haben schicke Bänder mit Flauschrücken entwickelt, deren Faltenbildung der Gardine einen individuellen Look verleiht.
Gardinen in entsprechender Länge können vor unerwünschten Einblicken von außen schützen. Das zusätzliche Anbringen spezieller Vorhänge verhindert außerdem das Eindringen von Licht und Strahlungswärme und auch Staub und Lärm. Sehr dicht gewobene Gardinen können auch Schutz vor Zugluft bieten.
Vor allem im gewerblichen Bereich (Hotel, Gaststätte, Verkaufsraum) wird es immer wichtiger schwer entflammbare Stoffe einzusetzen, da normal Gardinen ein sehr hohes Brandpotenzial darstellen.
Um das Risiko eines Brandes gering zu halten, wird der Einsatz von entsprechend flammenhemmend ausgerüsteten Stoffen zur Bedingung. Eine wichtige Baunorm ist hier die DIN 4102 B1.
Man unterscheidet zwischen nachträglich ausgerüsteten Stoffen und Stoffen aus schwer entflammbaren Fasern (wie z.B. Trevira CS).
Ebenfalls sehr wichtig im gewerblichen Bereich ist die optimale Beleuchtung der Artikel oder bestimmter Räume. Dazu können Sie zum Beispiel die Eurolite Showtec benutzen. Doch nicht nur die
Beleuchtung im Verkaufsraum spielt eine wesentliche Rolle. Auch die richtigen Werbe-Dsiplays und Infoständer am Point-of-Sale tragen zu einer Steigerung der Verkaufszahlen bei. Ebenfalls wichtig ist das Aussehen der Aufmachen, der Produkt die Sie anbieten. Dafür mussten sie noch nicht einmal einen kredit aufnehmen.
Dass Gardinen nicht nur bei Frauen beliebt sind sieht man z.Bsp. in manchen LKWs. Teilweise verschönern sich die Fahrer ihren LKW mit einer kleinen Gardine im Führerhäuschen und verbreiten somit ein Stück Wohnlichkeit für unterwegs.
Die Herstellung von Gardinen ist relativ kompliziert. Aus einzelnen Polyesterfäden werden zunächst die Kettfäden produziert. Eine 2,60 Meter hohe Gardine besteht aus 7200 Kettfäden, diese werden auf eine große Walze aufgewickelt und in den Webautomaten eingespannt. Das endgültige Gewebe entsteht durch die Schussfäden, die quer zwischen den Kettfäden hindurch geschossen werden. Neuere Maschinen arbeiten mit Greifern, die den Schussfaden von beiden Seiten zwischen die Kettfäden ziehen und in der Mitte übergeben. Mit atemberaubender Geschwindigkeit, für das bloße Auge nicht sichtbar, sieht man das Gewebe wachsen. Für diese Maschinen sind Investitionen in Millionenhöhe notwendig. Die sogenannte Rohware wird dann entsprechend veredelt, d.h. gewaschen, gebleicht, gefärbt und fixiert, um ein Einlaufen und Knittern zu verhindern.